21. Jahrhundert

Das 21. Jahrhundert - Die Freimaurerei von 2001 bis heute

2010 – Interne Wiedervereinigung

Im 2009/2010 beschließt die Celler Bruderschaft, die beiden Arbeitslogen "Augusta zum hellleuchtenden Stern", Nr. 818 und "Aurora zum hellleuchtenden Stern", Nr. 817, ab dem Maurerjahr 2010/2011 für ruhend zu erklären und nur noch im "hellleuchtenden Stern" zu arbeiten.

Die Großloge entscheidet: In Zukunft kann die Loge "Zum hellleuchtenden Stern" auch weiterhin in den beiden Lehrarten „AFuAM“ sowie „Schröder“ rituelle Logenarbeiten durchfühen.

2011 – 200. Stiftungsfest der Loge „Zum hellleuchtenden Stern“

Am 27. und 28. Mai 2011 feierten wir unser 200jähriges Logenjubiläum – 200 Jahre als Freimaurerloge alt zu sein ist kein Verdienst unserer heutigen Mitglieder, dazu gehören Generationen von Brüdern, die aktiv am rauhen Stein arbeiteten. Die Cellesche Zeitung schrieb: "Mit 120 Mitgliedern ist die Celler Freimaurerloge „Zum hellleuchtenden Stern" die zweitgrößte in Niedersachsen. Jetzt feiert sie den 200sten Gründungstag mit Gästen aus dem In- und Ausland. Ziel der Brüder ist es, daran zu arbeiten, ein besserer Mensch zu werden".

scherm250Tatsächlich folgten 260 Personen unser Einladung und nahmen an dem öffentlichen Festakt in der Alten Exerzierhalle teil. Zur Tempelarbeit füllten 189 Brüder den Beckmann-Saal und 220 Brüder und Damen kamen zum festlichen Abendprogramm.

Br. Axel Pohlmann, Großmeister der GL AFuAM, sagte bei seiner Laudatio: "Bei einem solchen Anlass richtet sich der Gedanke auf das Wesentliche, Bestehende und Bleibende. Sie (die Loge) ist eine Versammlung gleich gesinnter und freier Männer von gutem Ruf. Ihre Aufgaben erfüllt sie heute noch, genau wie vor 200 Jahren, indem sie aus freien Männern, die den Weg zu ihr gesucht und gefunden haben, Freimaurer macht.
Die Loge war nie eine nach außen, in die Öffentlichkeit gerichtete Vereinigung, sie hat in all den Jahren ihres Bestehens sich bemüht, ihre Aufgaben zu erfüllen – Verbesserung der Welt durch Verbesserung des Einzelnen."

Die Loge gibt dem Einzelnen keine Antworten, aber die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sie ist die Aufforderung selbst zu denken.